Tippi - das Mädchen, das mit afrikanischen Wildtieren aufwuchs. Was ist aus ihr geworden?

28-04-2015 13:16:14 Autor:   Katy Mantyk Kategorien:   Lifestyle , Tiere , Gesellschaft

Die kleine Tippi mit einem ihrer Kindheitsfreunde, einem Leoparden aus Namibia. (Screenshot/Youtube)

Sie wurde 1990 in Namibia geboren, aber sie war ein außergewöhnliches Kind.

Schon als Baby hatte sie wilde afrikanische Tiere als Spielgefährten. Tippi Degré glaubt, dass sie die Gabe hat, mit Tieren zu sprechen; sie sind für sie wie Brüder und Schwestern.

Ich spreche mit ihnen mit meinem Verstand, meinen Augen, meinem Herzen und meiner Seele. Ich sehe, dass sie mich verstehen und mir antworten.

Das Foto zeigt Tippi mit ihrem bestem Freund Abu, ein 32-jähriger Elefantenbulle. (Screenshot/Youtube)

Sie freundete sich auch mit dem Stamm der Buschmänner in der Wüste Kalahari an. Sie brachten ihr bei, essbare Beeren und Wurzeln zu finden, mit Pfeil und Bogen zu schießen und wie man ausdrucksvoll tanzt.

Tippi mit ihren Freunden und Nachbarn, den Eingeborenen in Namibia. (Screenshot/ Youtube)

Tippi war ein unschuldiges Kind und eine furchtlose Tierliebhaberin, die in der Lage war, mit Tieren zu kommunizieren.

Die Aufnahmen (unten) und Fotos von Tippi, die auf ihrem „großen Bruder“, dem gigantischen Elefanten reitet, die mit Leoparden, Geparden, Schlangen und anderen exotischen Tieren spielt, sind einfach unglaublich.

Trailer „Bridging the Gap to Africa“ (Die Lücke zu Afrika überbrücken)

Diese Dokumentation ist die zweite Doku über Tippi. Die erste war eine französische Dokumentation und wurde noch nicht übersetzt. Sie heißt „Le Monde Selon Tippi“, die Welt aus Tippis Augen.

Das Video unten ist ein Ausschnitt von „Le Mond Selon Tippi“. Auch wenn es auf Französisch ist, braucht es keine Sprache, um die einzigartige Geschichte in den Bildern zu erkennen.

Im Video spielt Tippi mit einem Elefanten, der Abu heißt.  Er ist ein männlicher afrikanischer Elefant, der fast drei Meter groß ist und fünf Tonnen wiegt. Er ist Tippis „großer Bruder“ und bester Freund. Zu der Zeit war er etwa 32 Jahre alt.
 

Was hat Tippi dort gemacht?

Tippis Eltern Alain Degré und Sylvie Robert sind französische Filmemacher und Naturfotografen. Sie zogen nach Namibia, als Sylvie schwanger war. Namibia liegt im Süden Afrikas und grenzt an Südafrika, Botswana, Angola, Sambia und den Atlantischen Ozean. Die Familie lebte in Namibia bis zu Tippis zehnten Lebensjahr.

Foto von Tippi, die einen Ochsenfrosch ganz in der Nähe ihrer Eltern knuddelt. (Screenshot/ Youtube)
Ein Ritt auf Abu, Tippis bestem Freund und großem Bruder. (Screenshot/ Youtube)
Tippi reitet auf einem Strauß. (Screenshot/ Youtube) 
Tippi mit einem Babygeparden. (Screenshot/Youtube)

Ihr Buch „Tippi aus Afrika – Das Mädchen, das mit den Tieren spricht“ muss man gelesen haben. Es ist ihre wahre Geschichte mit Fotos von ihr. Mit weit geöffneten Augen wirst du dich fragen: „Ist das wahr?!“

„Tippi erzählt ihre Geschichte und ihre Weisheit über Afrika; es sind Menschen und Tiere, die sie kennen und lieben lernte. In ihrer Weisheit ist sie ihrem Alter oft voraus, und in ihrer Unschuld und ihrem harmonisches Verhältnis zu den Tieren fasziniert und entzückt sie“, lautet eine Rezension ihres Buches auf Amazon.

Auch Kinder lieben ihr Buch, es bringt sie über die Möglichkeiten dieses fantastischen Lebens und dieser Welt zum Nachdenken und unterstützt ihre angeborene Tendenz in jungem Alter zu glauben, dass Tiere empfindungsfähig sind, wir mit ihnen kommunizieren können und uns um sie kümmern sollten.

Was macht die erwachsene Tippi Degré?

Als Tippi zehn Jahre alt war, zog ihre Familie zurück nach Paris. Es ist nicht überraschend, dass sie in der öffentlichen Schule nicht gut zurechtkam, so entschieden ihre Eltern, dass sie zu Hause unterrichtet werden sollte.

In Frankreich wurde Tippi zur Nationalheldin. Sie war seither in verschiedenen Dokumentationen und Projekten involviert, um ein Bewusstsein für die Probleme und die Not afrikanischer Wildtiere zu schaffen, von denen einige fast vom Aussterben bedroht sind.

Sie lebt immer noch in Paris, ist jetzt 24 Jahre alt und hat gerade ihr Filmstudium absolviert. Sie wurde nach Tippi Hedren, der Schauspielerin aus Alfred Hitchcocks Film „Die Vögel“ benannt, deswegen scheint sie für den Film gemacht zu sein, aber ihre Vision wird sie nicht nur dabei hinter die Kamera sondern auch vor die Kamera bringen. Sie ist weiterhin im Umweltschutz und Dokumentarfilmbereich aktiv. Derzeit ist sie die Leiterin von „El Petit FICMA“, dem Kinderbereich des ökologischen Filmfestivals FICMA.

Sie muss in große Fußstapfen treten, aber es sind ihre eigenen. Ihre Erkenntnisse wird sie für  immer in ihrem Gedächtnis behalten.

Bitte teile diese Geschichte in den sozialen Medien. Je mehr wir uns diese Bilder des Mitgefühls für Tiere anschauen, umso größer wird unser kollektives Bewusstsein für Themen des Wildtierschutzes und des Respekts für unseren Planeten. Dieses kleine Kind auf diesen Bildern ist das perfekte Vorbild. 

 

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