Die Schand-beladenen Kinder der Hingerichteten in China - Dokumentation

30-01-2017 04:42:48 Kategorien:   Menschenrechte , Gesellschaft , Videos

Die Kinder der Sun Village Kinderheime

Diese Dokumentation veranschaulicht das schmerzliche Leid der Kinder von Elternteilen, die hingerichtet wurden. Es ist ein langer Film und wird sachlich dargestellt. Trotzdem ist das Thema zu ergreifend und rührt zum unaufhaltsamen Weinen. 

Gleichgültig, wo man hinsehen mag, zu den Kindern, ihren Eltern, ihren Angehörigen,  und Fragen stellen möchte, so wandeln sich diese sofort in Antworten um. Aber die Frage bleibt, wann wird die Todesstrafe abgeschafft? Zwar wurden im Film eindeutige Fälle dargestellt, in denen die Täter ihre Schuld nicht abgestritten haben, trotzdem können wir, als Zuschauer, sie nicht verdammen und empfinden Gnade für sie.

Der Film erzählt von einer Frau, die im Gefängnis bei den zu Tode verurteilten Häftlingen gearbeitet hatte und dann aus Mitleid die Initiative ergriff, deren hinterlassenen Kindern eine Zukunft zu geben. Sie heißt Frau Tschan und hat aufgrund der großen Kinder-Schar mittels Spenden ein Kinderheim nach dem anderen gegründet. Mittlerweile entstanden unter ihrer Führung bereits mehrere Heime mit dem Namen Sun Village in ganz China und sind wohl bekannt.

Am Ende des Films erzählt Frau Tschan ihre zustimmende Meinung zur Todesstrafe, "die nur für Verbrechen, die die gesellschaftliche Ordnung betreffen, " angewandt wird.  "Die Regierung tut das richtige, indem sie sie (Redaktion: die gesellschaftliche Ordnung) beibehält. Und als gute Bürgerin Chinas muss ich meine Regierung unterstützen." Ihre Worte veranlassen uns zum Runzeln, der Begriff "gesellschaftlichen Ordnung" ist ein weitreichendes Thema, das fürsorglicher angegangen werden kann. Immerhin war es Frau Tschan, die sich den Kindern angenommen hatte und ohne staatliche Hilfe so eine beachtliche Leistung erbracht hat. Es war also nicht der Staat, der die sogenannte gesellschaftliche Ordnung aufrecht erhalten wollte. Außerdem ganz zum Widerspruch zu der sogenannten gesellschaftlichen Ordnung gibt es unglaubliche und unzählige Fälle, in denen anständige und gute Menschen, wie Falun Gong -Praktizierende, Tibeter, Uiguren und andere Minderheiten, auf grausame Weise von der Regierung verfolgt und getötet werden. Hier sind die Ausdrücke "Mord" und "unfassbare Verbrechen" angebracht. 

Der Einsatz von Frau Tschan wirkt sich positiv auf die gesellschaftlichen Ordnung aus, aber in erster Linie hat sie nicht die Regierung unterstützt, sondern die Kinder und indirekt auch ihre Verwandten. Sie erwähnt, dass die Umerziehung abgeschafft wurde. Dies kann nicht stimmen, weil immer wieder Berichte über Umerziehungen, insbesondere bei Falun Gong -Praktizierenden, auftauchen. 

 

 

 

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