Zwei Geschichten, die Deine Neujahrsvorsätze aufwerten

03-02-2017 04:48:35 Autor:   Vision Times Kategorien:   Leben , Unterhaltung

Der nachdenkende Affe (Bild: pixabay CC0 1.0)

Viele Menschen stellen zum Neuen Jahr Vorsätze auf. Gehen wir davon aus, dass Du Dir auch welche aufgesetzt und diese noch nicht gebrochen hast. Um dieses Verhalten zu stärken und das gesteckte Ziel zu erreichen, werden folgende zwei Geschichten erzählt.

Änderungen wagen

Ein Affe wollte sich zu einem menschlichen Wesen wandeln. Es war ihm bewußt, um dies zu werden, müsste er sich den Schwanz abschneiden. Bevor er versuchte, ihn abzuschneiden, überlegte er sich drei Fragen: 

  • Würde das Abschneiden des Schwanzes sehr schmerzhaft sein? (Immerhin verursachen Änderungen eine gewisse Menge an Schmerzen)
  • Kann mein Körper ohne dem Schwanz seine Flexibilität aufrecht erhalten? (Änderungen beinhalten ein gewisses Risiko.)
  • Wird es schwer sein, etwas aufzugeben, das ich so viele Jahre lang hatte? (Änderungen führen zu Unbequemlichkeiten, sowohl physisch als auch gefühlsmäßig.)

Nachdem der Affe diese drei Fragen abgewägt hatte, entschied er sich letzten Endes gegen die Wandlung zum Menschen. 

 

The young monk asked the man why he donated an umbrella. (Image: pixabay / CC0 1.0)                                                                                                          Der junge Mönch mit einem Schirm. Bild: pixabay CC0 1.0

Sich auf den Weg machen

Ein junger Mönch wollte den Tempel verlassen und über das Land wandern. Das sah er als ein Mittel zur Kultivierung des Charakters an. Sein Meister fragte ihn, wann er losziehen möchte. Der Mönch antwortete: 

Am nächsten Tag war ein Raum voll mit Strohsandalen im Tempel. Ein Mann hat sogar einen Schirm gespendet. Der junge Mönch fragte den Mann, warum er einen Schirm gespendet hat. Der Mann entgegnete: “Dein Meister sagte, dass Du weit wegreisen würdest und Du kannst nicht ohne einen Schirm weggehen.”

Am Ende des Tages waren da 50 gespendete Schirme im Tempel. Der Meister fragte den jungen Mönch am Abend, ob er genug Sandalen und Schirme für diese Reise hätte. Der Mönch antwortete: “Es sind zu viele. Ich kann nicht alle mit mir mitnehmen.” Der Meister erwiderte:

Der junge Mönch verstand nun, was der Meister damit meinte, kniete vor ihm nieder und sagte:

Die Moral dieser Geschichte ist, dass, um etwas zu erreichen, nur ein Punkt wichtig ist: Deine Entscheidung. Mit der Entscheidung richtest Du Dich zum Ziel hin, das Du Dir selber gesetzt hast, und gehst den Weg.

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