Globale Ausbreitung der ansteckenden Vogelgrippe — Warnung der WHO

14-03-2017 05:44:50 Autor:   Maria Betke Kategorien:   China , Forschung

Auf einem Geflügelmarkt in Xining, Lanzhou Provinz. (Bild: flicker.com / CC BY-SA 2.0)

Der Vogelgrippe-Virus in China mutiert ohne und mit Widerstand. Die WHO hat nun weltweit bekannt gegeben, dass die Möglichkeit der Übertragung dieses Virus auf den Menschen nicht ausgeschlossen werden kann. Immerhin gab es bereits in der Zeit vom 1. Oktober 2016 bis zum 27. Februar 2017 in 15 Provinzen Chinas 461 infizierte Patienten mit dem H7N9-Grippe-Virus und davon betroffene 119 Todesfälle. Das Schlimme dabei ist, dass es keine Medikamente gegen die sich schnell ändernden Viren gibt.

So breitet sich diese Infektionskrankheit ungehindert weiter aus. Die Mortalitätsrate liegt schon über 30% der mit dem Vogelgrippe-Virus angesteckten Patienten. Allerdings ist festzuhalten, dass 90% der Infizierten Kontakt mit Geflügel hatten. 

Anhand der Gen-Sequenzierungsanalyse wurden im Januar 2017 zwei Arten von H7N9-Viren-entdeckt, die Hinweise auf eine Mutation geben. Nun ist zwar schnelles Vorgehen angesagt, aber es kommt mehr Hilflosigkeit zum Ausdruck. Besonders in Guangdong, wo die Ausbreitung der Vogelgrippe rasant vor sich geht, haben laut Sound of Hope Creek Feldabdeckung chinesische Beamte die Kontrolle der Vogelmärkte nicht im Griff. Bei einer Umfrage in einer Geflügel-Farm in der stark infizierten Provinz Jiangsu haben deren Mitarbeiter noch nicht einmal davon gehört. Nach wie vor wird also der tägliche Umgang mit lebenden Hühnern, die gefährdete Wirte von H7N9-Viren sind, nicht an spezielle Maßnahmen angepaßt und so werden die Hühner auch ungeprüft verkauft. Viel Glück. 

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